Traumtänzer

(15.03.2013)

 

 

 In einem Tanz zwischen Tag und Traum … schwerelos.
Ein dünnes Seil nur, auf dem er schwebt … schwerelos zwischen dem Hier und Dort.
Doch hat er Vertrauen in das, was er nicht sieht und in die Kraft seines Herzen, die ihn genau dorthin führt, wo er zu Hause ist.
Ruhend in seiner Kraft, findet er die Balance und schaut niemals nach unten …
es geht nur vorwärts, geradeaus mit all dem, was er in sich trägt.
Die Träume weisen ihm den Weg und er findet sich selbst wieder … und immer wieder …
nichts geht jemals verloren … alles ist, egal, was die Realität auch zeigen mag.
In seinen Träumen überwindet er die Angst und vertraut … mit dem Wissen, das Herz ist der Schlüssel und das Ziel.
So geht er seinen Weg, schwebend, durch Zeit und Raum.

 

 

 

 

Ohne Titel
(
Februar 1999)

Secret of thunder
Secret of storm
Secret of earth
That´s why we are born
That´s why we´re believing in the secret of storm

Speak to the river
Believe in the water
Which is in our soul
Which is in our mind
When you´re born
When you´re dead
You´re the river of soul

Speak to the birds
They know the secrets of life
They know life will be changing
When you´re born
And when the winter is coming
The birds are flown away
With the secrets of life
And you´re gone …

Geheimnis des Gewitters
Geheimnis des Sturmes
Geheimnis der Erde
Darum wurden wir geboren
Darum glauben wir an das Geheimnis des Sturmes

Sprich zum Fluss
Glaube an das Wasser
Welches in unserer Seele ist
Welches in unseren Gedanken ist
Wenn du geboren wirst
Bist Du der Fluss der Seele

Sprich zu den Vögeln
Sie kennen die Geheimnisse des Lebens
Sie wissen, das Leben wird sich verändern
Wenn du geboren wirst
Und wenn der Winter kommt
Sind die Vögel davon geflogen
Mit den Geheimnissen des Lebens
Und du bist fort gegangen …

 

 

Ewige wahre Liebe
(28.07.1997
)

Ich werde stets glauben an das einzige wahre Glück,
wenn ich es auch niemals wieder spüren werde,
in den unendlichen Tiefen meiner Seele liegt es noch verborgen
und ich hole es mir unsichtbar zurück.
Sie ist das Einzige, was man Wahrheit nennen kann,
denn man erkennt sich selbst in seinen Gefühlen wieder,
die man nur diesem Einen schenken kann.
Hat denn je einer erfahren, wie es danach weitergeht,
wenn einem das ewige Leben gegenübersteht?
Kann man von wahrer Liebe auch nur sprechen,
wenn man diese Zeit, heute oder gestern,
niemals hat erlebt?
Wenn man nur fühlt mit Geistesmacht und Seelenherz,
dass es da ist und Dich treibt in einen wilden Strom,
der Dich mit sich reißt und Du nicht einmal weißt,
wohin der Strom Dich führt.
Wenn mein Ziel ist, ihn niemals wiederzusehen
und nur als einsames Wesen, dass sein Seelenherz verloren hat,
allein durch das Universum zu gehen,
dann habe ich es schon jetzt erreicht.
Doch allein die Einsamkeit lässt mich tiefer glauben im Herzen
an die magische Illusion einer ewigen Liebe aus den Seelenschmerzen,
die im Inneren der Herzensglut entbrannt,
verschmelzen mit der kosmischen Energie einer unheimlich mystischen Macht,
die die Seelen im Traum zusammenführt,
doch noch niemand hat diese Kraft erkannt.
Wer sie jedoch hat erkannt in der Tiefe ihrer Ewigkeit,
dem erscheint ein Traum, doch nur ein Traum
der zwei vereinigten Seelen, die endlos treiben werden
in den Lüften ohne Zeit und Raum, genannt Unendlichkeit.

 

 

Erwachender Frühling
(04.12.1996)

Des Frühlings milde Düfte
bezaubern die Landschaft mit einem zarten Blumenflor.
Ein kleiner Vogel wird fortgetragen, hoch in die Lüfte,
die ihn begleiten zu dem ersten frischen Grün,
was lange war bedeckt vom kalten Schnee.
Die recht frühe Kraft der Sonne
gibt den Schneeglöckchen den ersten Hauch des Lebens ein.
Doch auch der Krokus hinterm Haus genießt die schöne Frühjahrswonne.
Bienen schwärmen bald schon aus, um die ersten süßen Blüten jetzt zu finden,
denn auch sie müssen einen neuen Staat nun gründen.
Kleine Rehe fliehen in den Wald zurück,
sie brauchen die Nähe der Menschen nun nicht mehr
und sie freuen sich gar sehr,
da nur der holdselige Wald ihnen gibt das wahre Glück,
was sie vereint mit Mutter Natur.
Alles beginnt wie es stets begonnen hat,
dem Tod folgt stets das Leben,
so wie ein Blatt nur grün, wenn´s Wärme hat.
Die Natur gibt, die Natur nimmt und macht sie alle satt.
Die in ihr wohnen werden stets beschützt.
solange sie nicht nach der Schönheit Leben streben.
Der Frühling sei stets Bote für einen Neubeginn,
denn jedes Leben hat einen guten Sinn,
keines darf verschwendet werden.

 

 

Tröstender Sommer
(04.12.1996)

Im Sommer sieht man die wahre Pracht,
die die Natur der Erde zum Geschenk stets macht.
Man spürt nicht nur die heilende Wärme der Sonnenstrahlen,
man sieht auch Blumen in ihrer Vollendung,
die nur der Sommer allein an ihnen vollbringen kann.
Der Sommer gibt uns so viel, doch wir können ihm nichts geben,
denn nur die Sonne kann leben
bis zur Unendlichkeit ihrer großen Kraft,
denn sie allein hat die Macht,
der Natur Leben zu schenken.
Dort sind allerlei Blume in den herrlichsten Farben,
die nur die Sonne so uns malen kann.
Das Weizenfeld in voller Entfaltung gibt uns wertvolle Garben,
die uns das Essen vergönnen, was so wichtig für uns ist.
Der Wind weht sanft an heißen Tagen
und es rührt sich kaum ein Blatt.
Die nötige Kühlung kann uns nur versagen,
frisches und klares Wasser,
was wohl jeder nötig hat.
Tiere verkriechen sich dann in ihren Höhlen,
Kinder springen mit Freude in den kalten See
und planschen in dem kühlen Nass,
dass sie für kurze Momente vergessen lässt die Hitze des Sommers.
Doch was wäre der schöne Sommer ohne seine reiche Wärme,
an der sich jeder laben kann, ob er nun Mensch oder Tier?
Und jeder, der den Sommer einst erlebt mit seinen kleinen und großen Wundern,
wird immer zurückdenken an diese große Zeit,
denn sie ist, wenn auch vergangen, ein kleiner Teil der großen Ewigkeit,
die in Raum und Zeit Bestand hat bis zur Unendlichkeit.